Die neuen Leiden der jungen S.

3 Feb

Meine lieben Leser,

mir ist neulich etwas ganz Tolles passiert. Und das möchte ich gerne mit Euch teilen.

Vor ca. 4 Wochen ging ich mit meiner Nachbarin Ylva und unseren beiden Kindern zur Spielgruppe. Wir waren gerade drei Meter gelaufen, als ein Wagen der DPD in unsere Straße einbog und prompt vor unserem Haus hielt. Das interessierte mich nicht die Bohne, da ich weder auf eine Bestellung noch auf ein Geschenk wartete. Ylva jedoch wartete auf ein Paket und ging dem Fahrer entgegen, um das Päckchen anzunehmen. Als sie wiederkam, sagte sie mir, dass das Paket für mich sei.

„Kivanta steht da als Absender drauf.“

‚Ach Du Kacke‘ dachte ich, was hab ich denn da schon wieder bestellt? Oder habe ich irgendwo vergessen ein Probeabo abzubestellen?

Ich ärgerte mich über mich selbst und sah mich schon im Geiste das Paket für die Retoure fertig machen. Na toll, noch mehr Arbeit.

Als ich nachmittags nach Hause kam, hatte ich die Geschichte vergessen. Und da stand es wieder im Flur und grinste mich hämisch an. Genervt machte ich mich an die Arbeit und öffnete es, um den Retourenaufkleber  rauszufischen und fand eine Lunchbox und eine Trinkflasche, beides aus Edelstahl. Zu der Flasche gab es sogar einen Silikonnippel für Babys.


kivanta_packet

Ich dachte “Bohr wow, voll stylisch! Das soll ich bestellt haben?“ Ich konnte mich jedoch absolut nicht daran erinnern und war gespannt auf den Rechnungsbetrag. Und so suchte ich weiter nach der Rechnung, fand jedoch nur eine handgeschriebene Karte. Ich las sie und meine Laune stieg und stieg mit jeder Zeile, denn da stand:

 

Hallo Sandra ,

ich habe heute über meinen Mann, über Henryk von Deinem Blog erfahren- sehr amüsant! Mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau (oder soll ich sagen: Nacken) noch so schreiben zu können, ist eine echte Leistung.

Anbei habe ich hier mal 2 Produkte, die deine Kinder mal ausgiebig testen können, und die dann vielleicht einen kleinen Bericht wert sind.

Viele Grüße

Natalie

 

Na und ob mir das einen Bericht wert ist. Mit einem Mal war ich drei Meter größer und so happy, dass jemand meinen Blog las und sogar weiterempfahl.

Schon öfter hatte ich überlegt, wie ich diese ganzen Plastik Lunchboxen durch Alternativen ersetzen kann. Aber ich hab´s dann aus den Augen verloren, da man ja überall mit Plastik zugeschmissen wird. Ab und zu kommen bei uns auch ausgewaschene Einmachgläser zum Einsatz. Aber für den Kindergarten ist das nix, wie ihr euch sicher denken könnt.

Das Paket von Kivanta hat mir wieder die Augen geöffnet, dass es durchaus möglich ist, ein Kitafrühstück umweltfreundlich und nachhaltig zu verpacken.

So, wenn ihr jetzt glaubt, ich halte hier einen Vortrag über Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, dann liegt ihr damit genau richtig. Ist ja auch schließlich  mein Blog. Und Umweltschutz und ein nachhaltiges Umgehen mit Ressourcen geht uns alle an. Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder und die Welt, die wir ihnen hinterlassen.

Hand auf´s Herz, in unserem Haushalt ist sicherlich nicht alles öko und bio und nachhaltig. Aber es wird oft darüber gesprochen und auch nachgedacht, was man ändern kann. Einige Dinge haben wir bereits verändert. Zum Beispiel kaufe ich viele Produkte lieber im Glas als in der Konserve. Es gibt sogar Tomatenmark im Glas!

PET-Flaschen kommen uns auch nicht mehr ins Haus. Wir benutzen einen Wasserfilter um unser Leitungswasser zu filtern und kaufen die gute alte Mehrweg-Glasflasche.

Vielleicht lasse ich mich auch in Zukunft hin und wieder zu einem Ökotipp  hinreißen. Kann ja nicht schaden, oder?

Auf jeden Fall sind die Flasche und die Lunchbox seitdem im ständigen Gebrauch, und wir sind mehr als zufrieden. Die sind im Übrigen auch eine tolle Geschenkidee. Da mein Söhnchen bald seinen dritten Geburtstag feiert, gibt’s auch prompt noch eine neue Lunchbox für den Kindergarten.

Kivanta_gefuellt

 

Kivanta_spuelmaschinentauglich

 

Die Produkte von Kivanta sind ebenfalls mit sämtlichen Ökolabels ausgestattet, wovon Ihr Euch mal auf der Homepage überzeugen könnt und solltet.

Ich will der Welt da draußen noch sagen, dass ich im Übrigen durchaus bereit bin, kostenlos und unverbindlich Produkte zu testen. Nur zu, schickt mir eure Päckchen, aber bitte nur mit innovativen, nachhaltigen und stylischen  Produkten befüllt.

So, und nun will ich mal zu dem eigentlichen Inhalt meines Beitrags kommen. Genau, die Wohlfühlmonate. Laut Literatur beginnend am dem 2. Trimester, so steht es zumindest in den meisten Elternratgebern und Zeitschriften. Was für eine gequirlte Sch…, das muss ein Mann geschrieben haben. Ich warte bis heute darauf. Sicherlich gibt es auch schöne Momente in einer Schwangerschaft, und es ist auch ein tolles Gefühl, wenn der Bauch, auf den man so lange gewartet hat, endlich wächst. Aber es ist ja nunmal wirklich so, dass sich der Körper einer Frau nach den ersten 12 Wochen auf die Schwangerschaft eingestellt hat und es vielen Frauen dann besser geht.

Wie ich ja schon im letzten Beitrag sehr plakativ angedeutet habe, litt ICH unter Ischias-Schmerzen, sodass ich mich zeitweise nur humpelnd und sehr langsam fortbewegen konnte.

Zärtliche Massagen meines Mannes mit wärmenden Ölen linderten meine Pein. Klingt das nicht romantisch? Hmm, war es auch und hat verdammt gut getan. Zumindest bekam ich während der ersten Schwangerschaft noch solche Massagen und konnte meine Füßchen hochlegen, so oft es ging.

Heute möchte ich euch nun einen weiteren Teil  des weiblichen Körpers nahebringen.

DIE SYMPHYSE. Einige Mamas kennen dieses Gerät schon, da es ihnen während der anderen Umstände argen Spaß bereitet hat.

Die Symphyse ist die Schambeinfuge, die das Becken vorne durch Bänder zusammenhält.

http://www.babycenter.de/a8556/beckenschmerzen-in-der-schwangerschaft

Auch wenn es hier um Bänder geht und nicht um Knochen, nenne ich sie liebevoll den Pussyknochen. Wir sind ja hier unter uns.

Ab dem 6. Monat machte ich Bekanntschaft mit meinem Pussyknochen. Mit zunehmendem Bauchumfang wurde nämlich der Druck auf meine Symphyse immer größer, und das war echt schmerzhaft. Um mir die Last etwas erträglicher zu machen, verschrieb mir meine Ärztin einen Beckengurt. Und fortan sah ich unter meiner Kleidung aus wie eine Sumuringerin. Nicht gut fürs Ego. Aber was soll’s? Mein Söhnchen ließ das alles völlig kalt. Er wuchs und gedieh prächtig, schluckte Fruchtwasser, machte Purzelbäume und bekam nach jeder Mahlzeit Schluckauf. Und nachts, wenn Mama zur Ruhe kommen oder sogar schlafen wollte, zog er sich schnell  nochmal seine Miniboxhandschuhe an und machte aus meinem Innenleben seinen Sparringpartner.

Ich fühlte mich wie Rotkäppchens Wolf mit seinen Wackersteinen im Bauch.

Und wo ich gerade bei Bauch angekommen bin, am schlimmsten und am zermürbensten habe ich in der Schwangerschaft wohl das Sodbrennen empfunden. Lieber hätte ich im ersten Trimester gek…und wäre dann durch gewesen mit dem Thema. Obwohl  es so herum bestimmt im wahrsten Sinne auch kein Zuckerschlecken ist. Als ich zum ersten Mal bemerkte, dass ich nun öfter von Sodbrennen heimgesucht werde, war ich gerade im Türkeiurlaub. Da war ich in der 12. Woche. Damals sagte ich noch „…wird ja auch mal Zeit, dass ich was von meiner Schwangerschaft merke, mein Sodbrennen steht mir zu… hahahah“

Aber das Sodbrennen wollte dann gar nicht mehr weggehen. Ich habe viel ausprobiert:

Haferflocken, Ingwertee, Nüsse lange kauen, rohe Kartoffeln, Kartoffelsaft, trockenes Brot, Sahne, Milch, aber das alles half nichts.

Nach jedem Bissen kam es mir sauer wieder hoch. Wir Ihr Euch sicher vorstellen könnt, steigerte sich auch dieses Problemchen .

Ich fragte meinen Arzt um Rat, und er verschrieb mir das angeblich einzig wahre Mittel gegen  mein Problem: Rennie! Denn Renni räumt ja bekanntlich den Magen auf. Anfangs war ich wirklich froh und glücklich und nahm bei jedem Bäuerchen eine von diesen Wundertabletten mit Minzgeschmack. Wenn man sich allerdings pro Tag eine Packung Rennie á 24 Stück reinpfeift, ist auch das irgendwann zermürbend. Ich konnte die Dinger zum Ende hin nicht mehr einfach lutschen. Ich zerbiss sie ganz schnell oder zermörserte sie, um sie mit einem Glas Was runterzuspülen und an meinen geschundenen Geschmacksnerven vorbeizuschleusen . Also fluchte und heulte ich,  spülte das Zeug runter und fühlte mich für die nächsten 30 min einfach frei………………………. Oh, was zwickt denn da schon wieder?

 

 

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